LH0471
Sollte 8:05 am Samstag in FFM ankommen.
14. Mai 2010
Wohnung
Wir beide brauchen übrigens zeitnah eine Wohnung in Stuttgart. Möglichst Richtung Westen (Mitte, West, Vaihingen, Rohr, …), 2+ Zimmer, 35+ qm, S-Bahn Nähe. Wenn jemand tolle Kontakte oder sonstige Tipps hat: gerne her damit.
Dinge, die ich an Kanada vermissen werde
Zumindest ein paar Worte dazu …
Wir haben ja immer über das hier verfügbare Essen gemeckert. Aber es gibt dann doch ein paar Dinge, die wir kulinarisch gerne in Deutschland hätten:
mangos
Hier gibt es eine größere Vielfalt an besseren Mangos. In Deutschland gibt es immer nur die gleichen, mittelmäßigen. Das trifft auch auf diverse andere Früchte zu, bei denen es hier mehr Vielfalt etc gibt. Angeblich soll es im Sommer ganz toll sein, wenn man alles direkt aus der Umgebung bekommt. Aber dafür sind wir ja nichtmehr hier ..
tim hortons
Der Lieblings aller Kanadier … ist eine Kaffee-Kette, die es wirklich überall gibt (14 Filialen alleine auf dem Campus!). Der Kaffee schmeckt nach Wasser und die Kanadier trinken ihn “double-double” mit zweifach Zucker und zweifach Sahne.
Allerdings gibts da auch jede Menge leckerer Dinge wie Donuts, Timbits, Muffins, Cookies u.s.w. … und das recht günstig. Würde ich mir in Deutschland wünschen (allerdings ohne die Mengen an “glacing” auf allem …)
Seht selbst
Bagels
Die Dinger, die aussehen wie große Donuts und (überwiegend) herzaft sind … gibts in Deutschland recht selten und hier sind die schon teilweise echt lecker. Spinach-Garlic, Jalapeno-Cheddar und so weiter …
Blaubeeren
Besser als in Deutschland und im Sommer auch wesentlich billiger.
Dosenfrüchte in Saftkonzentrat oder Wasser
Gibts das in Deutschland? Ich kann mich nicht daran erinnern … immer nur in Sirup.
Bisschen wie mit dem Thunfisch. Der ist hier quasi immer in Wasser - Öl ist selten. In Deutschland ists fast andersrum.
Minikarotten
Angenehm süßliche, vorgeschälte, schnuckelig kleine Möhren … die Dinger sind klasse. Und sogar Janne gibt zu sie zu mögen!
Joghurt- und Soja-Eis
In besseren Sorten und mehr Vielfalt als in Deutschland. Da wir beide nicht so sehr gern supersüßes und -fettiges Eis mögen ist Joghurt-Eis eine gute Alternative
Worcestershire Sauce
Meine Lieblingssauce gibt es in verschiedenen Größen! Von schnuckelig klein bis zur großen 600ml-Falsche. Warum muss man in Deutschland immernoch suchen um die überhaupt zu bekommen?
Unsweetened Applesauce
Apfelmus ohne Zucker! In Deutschland kann man das sündhaft teuer als Apfelmark, meist BIO, kaufen. Hier kost es das gleiche wie gesüßt. (wobei das ein wenig mehr ist als in Deutschland)
Noch kurz ein paar non-food Dinge, die mir so in den Sinn kommen:
Freundlichkeit
Die Menschen erwecken hier ziemlich durch die Bank weg den Eindruck generell freundlicher zu sein als in Deutschland. Vor allem im Servicebereich. Ich habe noch keine muffelige Kassiererin im Supermarkt getroffen etc.
In Restaurants ist das teilweise ein extremer Unterschied zu Deutschland. Die Leute hier sind einfach extrem freundlich und weder hektisch noch nörgelig etc. Selbst wenn es nur aufgesetzt sein sollte - man merkt es meistens nicht. Und irgendwie ist das dann doch ein anderes Erlebnis als gewisse Erlebnisse in Deutschland, wo man sich fragt, wofür man eigentlich zahlt.
self-checkout im Supermarkt
Hier gibts in den großen Supermärkten wunderbar funktionierende Selbstbedienungs Kassen. In Deutschland hab ich das so noch nicht gesehn. Einfach hin, Sachen über den (funktionierenden!) Scanner ziehen und auf die Packwaage stellen, zahlen, fertig. Super wenn man nur ein paar Teile hat oder die anderen Kassen voll sind.
Warum müssen sie in Deutschland an metro-Supermegastores mit RFID bauen, aber bekommen nichtmal sowas hin? Wäre übrigens noch viel besser, wenn man unfreundliche Kassiererinnen (s.o.) in Betracht zieht.
Gym
Hach ja .. unser Campuseigenes Fitnessstudio. 8*50m Schwimmbad (inklusive Schwimmbretter, Flossen, Aquanudeln und was man so braucht), 5 Squash-Courts, mehrere Tennis-Plätze, Cardio-Training für über 100 Leute gleichzeitig (Ergometer, Stepper, Laufbänder und noch einige exotische Dinge), riesiger Kraftbereich sowohl mit Maschinen als auch freien Gewichten, Eishockey-Halle, Laufbahn, Basketball/Fußball-Hallen und -Felder, Multifunktionshallen für Kurse … u.s.w.
Und das alles hat von 6-24 Uhr offen (Sa 6-22, so 10-24), im Sommersemester etwas weniger. Und es ist in den Student-fees enthalten, bzw kostet ansonsten für Studenten grad mal 19 dollar im Monat. Und nur 7 Fahrrad-Minuten von der Haustür bzw. 5 Laufminuten vom Hörsaal zwischen zwei Vorlesungen …
Das werden wir beide in Deutschland definitiv vermissen.
So, das reicht jetzt erstmal. ich sollte mal ins Bett gehen, wir müssen morgen früh raus, noch den letzten Rest erledigen und um kurz nach 11 kommt dann der Flughafen Shuttle.
Samstag morgen dann in Deutschland, wenn alles glatt läuft.
Edit: ganz vergessen: Die ganzen neuen kanadischen Freunde …
Wetter
Kanada verabschiedet uns mit viel Nass und Gewitter …
Wir haben so ziemlich alles zusammengepackt und warten jetzt auf Freunde, die einen Teil davon abholen (für sie und für die nächsten Austauschstudenten) wollten und hoffen, dass deren Auto groß genug ist. Ist mehr geworden, als wir dachten.
21. April 2010
Hotline Ergänzung
Okay .. nach ein bisschen mehr Spaß in der Hotline wurde jetzt zumindest die doppelt in Rechnung gestellte zweite Aprilhälfte rückerstattet.
Unseren Traffic können wir allerdings nicht sehen, weil der account von “active” auf “pending for termination” geschaltet wurde und da das halt so ist … - aha - toll.
Darf ich also die Hotline anrufen, wenn ich meinen aktuellen Usage wissen will. Hab ja nichts Besseres zu tun.
Aber wenigstens ist die Hotline hier im Allgemeinen billiger, schneller und freundlicher als in Deutschland …
19. April 2010
Gnaaaah … Hotlines
Ich muss mir das jetzt mal schnell von der Seele schreiben, eh ich ins Gym renne um die aufgestauten Energien loszuwerden …
Also: Wir haben letztens mal bei der ROGERS (unser Internet Provider) Hotline angerufen um unseren Internetvertrag zum Ende von April zu kündigen, weil wir da ja eigentlich hier rauswollten. Ich war quasi von der Hotline begeistert … hat nichtmal ne Minute gedauert, bis wir nen Menschen am Telefon hatten und der hat uns dann auch direkt - ohne Wartezeit - an die zuständige Stelle zugewiesen, wo uns kompetent und sehr freundlich geholfen wurde (haben sogar ein wenig über unseren Austausch geredet … smalltalk in der Hotline - war schon irgendwie lustig). Da die Hotline kostenlos ist und ich über Skype angerufen hab, hat das auch nichtmal was gekostet. Schön.
Wegen v.a. finanzieller Umstände haben wir uns jetzt entschieden, keine große Reise im Mai zu unternehmen, da v.a. Janne dafür das Geld einfach nicht hat (es ist hier verdammt teuer herumzukommen … da kommen wir locker weit über 1000 Euro pP für nen Trip nach Montreal etc.). Also bleiben wir wohl einfach hier und nutzen die Zeit hier einige Dinge zu erledigen, die wir eigentlich schon länger machen wollten.
Na okay … Konsequenz: wir brauchen 2 Wochen mehr Internet!
Also rufen wir bei der Hotline an und fragen mal nach, ob das möglich ist. Ist ja kein Ding, weil wir damit gute Erfahrungen gemacht haben und das per Skype ja auch nix kostet.
Ging wieder erstaunlich gut. Diesmal haben wir nach der Verbindung vom Customer Service zum Internet Service ein wenig gewartet. Scheint recht viel los zu sein im Moment.
Sehr nette Person am anderen Ende, die uns sagt, dass es kein Problem ist zu verlängern, allerdings min 30 Tage. Na gut .. dann zahlen wir halt bis zum 18. Mai … auch recht. Klar, macht er sofort …
Nur dann war irgendwie Leitung tot. Hm Moment … das ganze Internet ist tot. Na klasse. Irgendwie recht unwahrscheinlich, dass das Zufall war.
Was solls, benutz ich halt mein Handy. Kostet zwar 25 cent die Minute, aber hab noch Einiges an Geld drauf. Also ruf ich wieder bei der Hotline an. Allerdings war das diesesmal wesentlich weniger lustig. Ich erinner mich schon garnichtmehr an alle Details, aber ich versuch es mal kurz zu skizzieren:
Man sollte dabei im Kopf behalten, dass man bei jedem neuen Gesprächspartner erstmal seine ganzen Daten (und das Problem) neu runterbeten darf. Account-Number, Name, Adresse, blablabla …. Der allgemeine Customer Support hat uns natürlich erstmal zum Internet Tech Service verbunden. Dort wollte ich mein Verbindungsproblem und das Vertragsproblem behoben haben. Naja ging nicht …ich erinnere mich nichtmehr so genau, warum genau, auf jeden fall ging es dann erstmal zum Internet Customer Support, wo mir gesagt wurde, dass es grad nen Systemproblem gibt und sie meinen Account nicht aufrufen können und ich soll doch abends nochmal anrufen. Äh schön - hab mich dann (wegen irgendwas anderem … erinner ich mich auch nichtmehr so genau) zum Tech Support verbinden lassen. Die Person konnte uns dann wenigstens mit ein paar Infos versorgen, was so in etwa los ist und hat uns dann zum Internet Customer Service verbunden, um das Problem beheben zu lassen. Seltsamerweise gabs da dann keine Probleme mehr mit dem System. Allerdings mit meinem Account. Weil wir ein spezielles Studentenangebot haben (wir zahlen quasi Tarif A und bekommen Leistungen von Tarif B), kann er mir da nicht weiterhelfen, da muss das “customer insight whatever department” ran. Ähm okay. Na whatever, dann halt dorthin. Mittlerweile waren wir dann wohl (dem Akzent zufolge) in Indien gelandet … aaaaber die Person konnte helfen. Internet wieder verbunden und Vertrag verlängert. Wunderbar.
Okay .. jetzt hab ich da noch nen anderes Problemchen. Und zwar kann ich seit der Vertragskündigung online nichtmehr den aktuellen “usage” Stand sehen - also wieviel vom erlaubten traffic wir schon benutzt haben. Also frag ich mal, wie man das beheben kann. Hm ja, das macht das “ecare” department .. ach schön, ja dann verbinden wir mal. Wieder indien … hat dann verstanden was ich wollte und meinte, er kann nicht helfen, das mache das ecare department (WTF?) … also wieder ab in die Warteschleife. Mittlerweile warens 50 Minuten und meine Lust war dann doch relativ beschränkt, also hab ich nach 5 Min Warteschleife aufgelegt. Hab ja jetzt wieder Internet und kann es später nochmal per skype probieren.
Jetzt haben wir eine Mail bzgl. der Vertragsveränderung bekommen … und jetzt bin ich doch tendentiell genervt. Also Wir haben jetzt nurnoch Tarif A ohne Upgrade auf B - hab ich schon halb erwartet, weil das ja nen Spezielles Promo war und das wohl ausgelaufen ist. Ich frag mich dann aber, warum wir zum “customer insight department” verwiesen wurden, damit die die speziellen Umstände berücksichtigen können .. ach mir auch egal. Aber der zweite Spaß ist, dass die neue Rechnung von jetzt bis Mitte Mai - also ein Monat geht. Obwohl ich bis Ende April schon bezahlt hatte!
Ich habe nur die starke Berführchtung, dass man da nichts ändern kann, weil wir ja den Vertrag um 1 Monat verlängert haben. Unser ursprünglicher Vertrag lief bis zum 3. Mai .. der wurde jetzt wohl überschrieben. Grandios! … Das heißt nicht nur $20 extra, was ja noch zu verkraften ist. Es heißt außerdem, dass wir in den nächstne 30 Tagen nicht mehr als 25GB! Traffic generieren dürfen. Zum Glück ist nurnoch einer unser Mitbewohner übrig und der ist zur Zeit nicht da … aber ich werd dem sehr dringend einreden müssen, sein Film-Streaming zu reduieren. 1GB pro Tag mit 3 Leuten ist wirklich nen schlechter Witz.
Ich bin mittlerweile glücklicherweise vom Online-streaming weggekommen (dank einem Freund mit 2 TB Filmesammlung :D), aber naja ein wenig Bedenken hab ich schon. V.a. weil wir eben momentan online nicht sehen, wieviel wir faktisch verbraucht haben.
Im Endeffekt bin ich jetzt schon reichlich genervt .. ich hab keine Lust am Ende nochmal $50 oder so für über-Nutzung zu zahlen (kostet $1,5 pro GB … das war bis Februar auf $25 gedeckelt. Mittlerweile wurde das auf $50 erhöht).
Also gleich nochmal da anrufen und hoffen, dass die diese Online-Anzeige wieder verbinden können. Graandios.
Da fehlt mir allerdings jetzt momentan wirklich die Lust zu -.-
Soviel im Moment von uns. Jegliche grammatikalische oder orthographische Unzulänglichkeiten sind zu ingnorieren, ich habe keine Lust das jetzt nochmal durchzulesen.
Und jetzt geh ich erstmal Schwimmen.
1. März 2010
Langsame Zuhörer
Mir wird ja immer wieder (zumindest seites gewisser Familienmitglieder) vorgeworfen, ich rede zu schnell. Wir haben gerade festgestellt, dass man (bzw. ich) auf Englisch wesentlich schneller reden kann und trotzdem verständlich(er) bleibt. Meine persönlichen Linguistin (=Janne) und ich haben beschlossen, dass das an der Art liegt auf die verschiedene häufig verwendete Laute im Deutschen und Englischen geformt werden. Gerade bei den diversen Deutschen S-Lauten, Sch, Ch und Co ist es schwierig sie in schneller Abfolge zu artikulieren, da zum einen viel Bewegung (Zunge, Kiefer etc.) nötig ist und sie zum anderen schwierig auseinanderzuhalten sind, wenn sie schnell und evtl. unsauber ausgesprochen werden. Im Englischen scheint diese Problematik weniger groß zu sein.
Also: wer findet ich rede zu schnell und nuschelig kann sich in Zukunft gerne auf Englisch unterhalten
Wenn ich zu langsam rede laufen mir einfach meine Gedanken davon.
(Wie es dazu kam: Ich habe am Mittwoch eine 5-minütige Präsentation und bin nicht sicher, ob ich in der Zeit inhaltlich alles unterbekomme, was ich gerne mitteilen möchte. Das führte dann zum Versuch wie schnell ich auf Englisch reden kann. Der hat allerdings nicht allzulange angedauert, da Janne genervt meinte, ich erinnere sie an ihren Bruder (Gruß an Mattis
), vor allem als ich anfing beim reden auf- und abzulaufen)
Entschuldigt die Trivia, aber uns fehlt zur Zeit die Lust viel über Erlebtes zu Schreiben (wird vermutlich irgendwann nachgeholt, wenn ich mich wieder daran gewöhne zu “bloggen”.
23. Februar 2010
Mein armer Rucksack
Nach vielen vielen Jahren hat mein Rucksack jetzt den Geist aufgegeben. Ich war immer fasziniert von der Qualität, die einfach alles mitgemacht hat. Das Ding ist mittlerweile ja mindestens 10 Jahre alt und ich hatte es immer dabei. Vor einem dreiviertel Jahr gabs dann das erste Mal Probleme mit dem Reißverschluss und der ist jetzt vollkommen kaputt und reißt mit jeder Benutzung mehr aus. Schade schade … weil ansonsten ist das gute Stück top in Schuss, abgesehen von ein paar Kratzern und so. Und zimperlich wurde der Gute wirklich nicht behandelt.
Eigentlich sind da ja 30 Jahre Garantie drauf oder so - man müsste nur die Rechnung haben (Mama? Nana?).
Ich hoffe das Modell gibt es in Deutschland noch, wenn ich wieder zurück bin.
Wäre immerhin ein teil weniger zu transportieren - Wir werden so oder so Probleme mit unserem Fluggepäck bekommen.
(okay, das war jetzt nach langer Pause kein sonderlich informativer Beitrag, aber ich musste das grad mal loswerden.)
22. November 2009
Schon wieder…
Ich muss offen und ehrlich zugeben, ich hasse es krank zu sein. Und wenn es alleine darum geht wie oft ich in Kanada krank war, dann muss ich sagen, befindet sich Kanada im Moment meilenweit im minus.
Seit dieser Woche bin ich das dritte Mal krank genug, um mehr als zwei Tage komplett im Bett zu verbringen. Heute sind es genau zehn Tage, mir wurde das erste Mal in fast sieben Jahren Antibiotika verordnet und ich befürchte ich werde noch ein paar weitere Tage im Bett verbringen (nicht im positiven Sinne… *seufz*).
Gerade diese Woche war es der schlechteste Zeitpunkt, um so krank zu werden. Am Freitag hätte ich ein Quiz schreiben und eine Hausarbeit einreichen sollen und heute wollten wir zusammen auf eine Party gehen, die schon seit zwei Monaten eingeplant ist. Aber ich muss es fertigbringen gerade heute wieder schwächer zu sein als in den letzten zwei Tagen. Ich dachte eigentlich ich sei auf dem Weg der Besserung. Aber die zwanzig Minuten die ich gebraucht habe, um meine Sachen zu packen, haben mich eines Besseren belehrt.
So hat sich Andreas vor zwanzig Minuten in den Kampf aufgemacht und ich habe meinen Helden mit Tränen in den Augen ziehen lassen…
Oder so ähnlich *lach*. Trotzdem bin ich etwas sauer das mein Körper gerade jetzt schlapp macht und hoffe nur, dass er sich so schnell wie möglich erholt. Noch eine Woche ans Bett gefesselt halte ich geistig nämlich nicht mehr aus.
So werde ich mich heute Abend alleine ins Bett kuscheln, mir einen Kamillentee kochen, einen netten Film ansehen und jegliche positive Energie einsetzen, um gesund zu werden.
Schöne Grüße aus Kanada, das man krank leider nicht wirklich genießen kann…
Janne
8. Oktober 2009
Die Äpfel und das Fieber
Hm, da bin ich mal wieder. Da ich jetzt endlich etwas mehr als positives in Kanada gefunden habe, habe ich die “offizielle” Erlaubnis mal wieder einen Blogeintrag zu erstellen
.
Ich weiß nicht ob ihr mich so gut kennt, dass ihr wisst, dass ich Äpfeln wenn möglich aus dem Weg gehe. Ich mag in Deutschland eigentlich nur eine Apfelsorte, den Boskop, und die ist am aussterben, oder vielmehr ist am genetisch aussortiert werden(Die Wirtschaft, die Wirtschaft). Deswegen habe ich Apfel meistens nur im Kuchen, im Cookie oder als Bratapfel gegessen.
Damit hat es nun ein Ende. Hier in Kanada gibt es eine Apfelsorte, den McIntosh, die einfach himmlisch schmeckt. Sehr frisch und schmeckt fast wie sehr gute Brause, d.h. nicht zu süß und nicht zu sauer. Damit bin ich jetzt offiziell unter die Leute gegangen, die einen Apfel täglich essen. Und wenn man dabei noch Geld spart…(Äpfel sind beinahe das billigste Obst).
Weniger schön ist, dass ich gerade mal wieder am glühen bin. Richtiges Fieber ist es noch nicht, aber meine Temperatur ist erhöht genug mich vom Tanzen abzuhalten und mich früh ins Bett zu schicken. Hey, ich war erst vor genau zwei Wochen krank und brauche nicht noch eine Erkältung!!! Ich glaube zwar nicht daran, dass mich irgendjemand da oben hört, aber kostet ja nichts *g*.
So, da ich heute nicht ins Tanzen kann, werde ich mir jetzt mein Unizeugs nochmal anschauen und mich dann wie angekündigt früh ins Bett legen.
Viele schöne Grüße,
Janne